Die Psychoanalyse war die erste therapeutische Methode, aus der alle anderen Ansätze entstanden sind. Natürlich hat sich die psychoanalytische Therapie in den letzten 120 Jahren dank neuer Erfahrungen und Erkenntnisse in der Psychologie und den Neurowissenschaften enorm entwickelt. Wir arbeiten nicht mehr mit denselben Techniken wie Sigmund Freud, aber seine wichtigste Prämisse ist weitgehend als wahr anerkannt: Das bewusste Verhalten ist nur die Spitze des Eisbergs, und um nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen, müssen wir tiefer gehen.
Das Ziel der modernen psychoanalytischen Therapie ist es, gemeinsam mit Ihnen neue Lösungen für innere und äußere Situationen zu erkunden und zu schaffen. Die folgenden Aspekte kennzeichnen den therapeutischen Prozess:
Das traditionelle Ziel der psychoanalytischen Therapie ist es, das Unbewusste bewusst zu machen, damit mehr emotionale Ressourcen für Sie verfügbar werden, insbesondere in Beziehungen.
Herausforderungen oder Symptome müssen daher als Einladung gesehen werden, tiefer zu gehen. Sie sagen uns, dass etwas außerhalb unseres bewussten Erlebens unsere Aufmerksamkeit erfordert. Häufig handelt es sich um Emotionen, die in Ihr Leben integriert werden möchten. Solange dies nicht gelingt, können sie Ihre Wahrnehmung von sich selbst und anderen verzerren. Ich stelle mir Emotionen gerne wie ein wildes Pferd vor, das wir lernen müssen zu reiten, um uns energisiert und glücklich zu fühlen. Ohne die Fähigkeit, unsere Emotionen zu "reiten", überwältigen sie uns gegen unseren Willen und verursachen Ängste und Wut, oder sie ziehen sich zurück und werden unzugänglich, was zu Gefühlen von Langeweile und Sinnlosigkeit führt.
Während des therapeutischen Prozesses werden Ressourcen, Fähigkeiten und Kompetenzen wiederentdeckt und neue Ansätze und Lösungen gefunden.
Psychotherapie sollte Ihnen helfen: